home
KUNSTWERKER(links)
Das goldene Klo
Impressum
Almanach
Kunst-Marketing
Lochschauger
Sponsoren
Habl-Labyrinth
Urheberrecht
Der Versuch ein ...
Habl 100
VOLKSFEST 2016

Der LOCHSCHAUGER

 

Ein „Lochschauger“ (deutsch Loch-Schauer) ist einer jener Zeitgenossen, die an jedem Ort anzufinden sind, der irgendwie neu ist oder anderweitig sein Interesse erweckt .

An Baustellengruben (Bau-Loch), an zugeklebten Schaufenstern (neischaugn) oder unbekannten Menschen seiner Umgebung (ohschaugn).

Er ist ein lebensbejahender Mitmensch der nach neuen besseren Lebensformen sucht (moi schaugn) und auch anbietet (dann seng mas scho).

Also erst Schauen dann Sehen, wobei er nicht weit vom Seher entfernt ist.

Ein kompetenter Lochschauer  spricht nicht unbedingt im Plural, sonder von sich und seiner Welt, mit der er im Reinen ist ( i dad des a so macha) !.

Nicht immer trifft der „Lochschauger“ auf Gegenliebe

Beispiel:

 „Wos duast jetzt du da, ha ? – ja schaugn hoid, sigst des ned – do gibt´s nix zum seng – ja desweng schaug i ja – schleich di, schau wo anders – hob i scho, da war nix, aber da ho a koaner gfrogt !“

Einer schlauer Mitmensch stellt sich daneben, schaut mit und erfährt so ob er will oder nicht Alles was er will oder auch nicht (oansteils scho, anderteils neda aber des wern ma nacha scho seng – schau ma hoid amoi). In dem Fall wird sofort der Plural verwendet um die Kommunikation persönlicher zu gestallten.

Jeder kennt einen „Lochschauger“ oder ist selber einer (des is genetisch wanst des sigst, da brauchst blos schaung, dann….).

Also gnädig bleiben, mit sich und den Anderen (werst scho seng)

Da Mane

Ist das Alterego des Künstlers

Er ist der Zuhörer und Therapeut

 

Das Ofenrohr

  oder:

„Hat ein Loch einen Rand oder nicht?“

 

"Weil, wenn ich das Blech wegschneid,

bleibt nur das Loch übrig."

 

habl-kunst | manfred.habl@t-online.de